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local heroes 2014 Bandvorstellung: „KRMA Music“ PDF Drucken E-Mail

„Wir wollen neue Fans gewinnen!“
Für „KRMA Music“ gibt es nur ein langfristiges Ziel: „Wir wollen den Spaß an der Musik nie verlieren.“ (Foto: Pressematerial)

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Als diese Zeilen entstehen, ist das „local heroes Bayern“-Team gerade schwerstens beschäftigt. Die Organisation des dritten Landesfinales befindet sich in der heißen Phase. Die Köpfe glühen. Für den großen Tag soll alles perfekt sein. Zur „Zerstreuung zwischendurch“ empfiehlt sich da etwas „Rap 'n' Roll“. Solchen gibt es zum Beispiel von „KRMA Music“, die am 20. September mit „emotionalen Texten (...) markanten Gitarrenriffs und Synthesizer-Melodien“ auftrumpfen wollen. Die sage und schreibe siebenköpfige Band aus München und Augsburg ist bereits die Nummer fünf im Landesfinal-Countdown der Musikini. Doch wer steckt eigentlich dahinter?

Gegründet wurde „KRMA Music“ 2010 von Fabian Hengmith und Christian Theil, nachdem sie bereits seit einigen Jahren gemeinsam Musik gemacht hatten. Seit März 2012 besteht die Truppe nun aus Fabian Hengmith (Rap), Christian Theil (Lead-Guitar), Martin Lederer (Drums), Daniel Grodowicz (Bass), Sebastian Stumvoll (Rhythm-Guitar), Tobias Weber (Synthesizer) und last but not least Dennis Seeberger (Rap).

Geschafft haben sie seither so einiges: So wurde ihr Sound sowohl auf ihrem Album „2012“ sowie ihrer EP „Traumrealität EP“ verewigt. Und neuer Stoff folgt in Kürze. Schon gegen Ende dieses Jahres soll das zweite Album „Traumrealität LP“ erscheinen. Zwischen Songwriting und Studioarbeit kommt natürlich das Spielen nicht zu kurz. Erst vor kurzem absolvierte die Band zwei ganz besonders schöne Gigs auf dem „FM4 Frequency Festival“ und dem „Afrika Karibik Festival“, wie sie selbst sagen. „Dieses Wochenende war eine super Sache, an die wir uns noch lange zurückerinnern werden“.

 

Kombinationsverfahren: Jury und Publikum sorgen für faires Urteil

Nach Hammelburg reist die Truppe jedoch mit gemischten Gefühlen. Zwar sei „local heroes“ für sie eine „sehr gute Chance“. Ob man sie aber wirklich nutzen könne, stehe ihrer Ansicht nach noch etwas in den Sternen. Ausgerechnet an diesem Tag beginne in der Heimat nämlich die „Wies'n“. Viele Fans würden sie deshalb wohl nicht begleiten. Dass allein dieser Umstand allerdings über Wohl und Wehe entscheiden soll, daran glaubt das Orga-Team von „local heroes Bayern“ so ganz und gar nicht. Immerhin kommt im Wasserhaus erneut das bewährte Kombinationsverfahren aus Fachjury und Publikum mit Erst- und Zweitstimme zum Einsatz, das Bands mit und ohne großen „Anhang“ auf Augenhöhe kämpfen lässt. Entscheidend ist allein die Leistung auf der Wasserhaus-Bühne. „Auf diese Weise garantieren wir einen möglichst fairen Wettbewerb, der die Qualität der Bands in den Vordergrund stellt und nicht ausschliesslich die Anzahl der mitgebrachten Leute“, erklärt das Team noch einmal das vielfach erprobte Prozedere mit der aus dem Bundesfinale übernommenen 60:40-Gewichtung von Juryurteil und Publikumsstimmen. „Auch Bands ohne mitgebrachte Fans standen bei local heroes schon auf dem Siegertreppchen. Ganz einfach weil sie die Fachjury und das Publikum (Zweitstimme + neutrale Gäste) von sich überzeugen konnten.“

Das sollten auch die jungen Leute aus München und Augsburg im Hinterkopf behalten. Immerhin: Für „KRMA Music“ sind im Endeffekt sowohl Jury und Publikumsurteil wichtig, „wobei die Beurteilung der Jury einem wesentlich mehr Aufschluss gibt, wie man sich noch verbessern kann, da sie das Ganze objektiv betrachtet. Natürlich will man aber auch dem Publikum einen super Abend bescheren und neue Fans gewinnen.“

 

„local heroes“ ist sehr bandfreundlich gestaltet

Woher ihre Bedenken rühren, wird übrigens schnell klar. „KRMA Music“ hat, wie einige ihrer Landesfinal-Mitstreiter auch, bereits einschlägige Wettbewerbserfahrung sammeln können. So stand die Band etwa im Emergenza-Bayernfinale und schrammte dort nur knapp am Sieg vorbei. Erfolgreich war das Siebenergespann auch beim House of Music Contest. Dort reichte es ebenfalls für Platz zwei. „Der auffälligste Unterschied im Vergleich zum Emergenza besteht darin, dass local heroes wesentlich Band-freundlicher gestaltet ist“, so ihr bisheriges Urteil über die Bemühungen in Hammelburg und Salzwedel.

Verglichen haben die Musiker aber nicht nur die Konzepte der Wettbewerbe. Auch die Konkurrenz am 20. September wurde einem ersten „Check“ unterzogen. „Mit Sicherheit steht keiner der Finalisten unberechtigt im Finale. Musikalisch sticht für uns die Band 'Zoxx' am meisten heraus“, so ihr bisheriges Fazit. „Der Sänger hat eine sehr markante Stimme und die Band einen guten eigenen Sound. Die 'Illustrators' dürfen aufgrund des Heimvorteils aber auch nicht unterschätzt werden.“

 

„Wir sind die erste Band aufm Maaß!“

Dass „KRMA Music“ bei aller Nachdenklichkeit eigentlich eine Truppe sind, die sich selbst mit einer ordentlichen Portion Augenzwinkern betrachtet, dürfte jedoch spätestens bei der Beantwortung ihrer letzten Frage klar sein. So wollte die Musikini wissen: „Wo seht Ihr Euch in fünf Jahren? Welche Erwartungen habt Ihr an Euch selbst?“ Für „KRMA Music“ ganz klar: „Nach dem Studium werd' ich Astronaut. Und dann sind wir die erste Band aufm Maaß.“

 

Text: Nicole Oppelt


KRMA Music
(Rap / Rock / Pop aus München)

LINKS:
www.bands.local-heroes.de/krma_music
www.krmamusic.de


 

 

 

 
 

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