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local heroes 2014 Bandvorstellung: „Zoxx“ PDF Drucken E-Mail

„Bis jetzt war local heroes ein super Pusher!“
Die Erfolgstheorie von „Zoxx“ fällt deutlich aus: „Die ganz eigene Idee und das schönste Rezept, aber auch ganz ganz viel Übung und Professionalität werden entscheiden.“ (Foto: Pressematerial)

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Das sind sie also, unsere TOP 6 der bayerischen Nachwuchsbands. Viel haben das „local heroes“-Organisations-Team und natürlich die Leser dieser kleinen, aber feinen Reihe in den vergangenen Wochen über die Kandidaten des bayerischen Landesfinales am 20. September erfahren. Alle Mann und natürlich auch Frauen starten top motiviert ins Rennen. Fanbusse wurden organisiert, noch einmal Hand ans Set gelegt. Der Spaß an einem schönen, gemeinsamen Abend im Wasserhaus scheint für alle Beteiligten absolut im Vordergrund zu stehen. Auch „Zoxx“ die letzten im Bunde, sehen das so. Bereits die Zusage für das Landesfinale wurde ordentlich gefeiert.

Wer zum ersten Mal auf „Zoxx“ trifft, der wird gleich mit folgender „Ansage“ konfrontiert: „Keine Mischung aus – Oder klingt wie.“ Sie sind vier „zerzauste Jungs die, so verschieden sie auch sind, sich im Indie daheim fühlen.“ Punkt! Für Julius Winterhalter (Sänger, Bassist, Gitarrist), Bastian Gleich (Gitarrist, Bassist), Sebastian Heigl (Synthesizer, Technik) und Paul Zeitzler (Schlagzeug) ist klar: Sie sind bei ihrem „eigenen Stil angekommen“. Seit 2012 gibt es „Zoxx“. Im Sommer dieses Jahres gab es einen Wechsel in der Besetzung. Die Zielsetzung blieb jedoch die gleiche: „Einheitsbrei“, den wollen sie ihrem Publikum nicht zumuten. Sondern? „Man geht auf eine Reise durch Folk, Electronic, Rock, New Wave und Rap“, beschreiben sie das, was die Gäste auch beim „local heroes Bayern Landesfinale“ erwartet. Finden kann sich darin aber wohl jeder. Denn: „Die Texte sind tiefgründig, mal zum knuddeln oder weinen, mal nicht so gemeint – der eine denkt darüber nach und der andere schreit einfach mit.“

 

Eine Reise durch Europa schweißt zusammen

Soweit also der erste Eindruck: „Zoxx“ wissen, wo sie stehen, was sie möchten. Verwirklicht haben sie auf ihrer bisherigen gemeinsamen Wegstrecke bereits so einiges. So gehörte zu ihren bislang wohl schönsten Erlebnissen als Band eine Reise quer durch Europa. Einen ganzen Monat lang waren sie mit dem VW-Bus unterwegs. Neben unendlich vielen Eindrücken, hat sich aber auch eines manifestiert, ihr Dasein als Band: „Da haben wir gemerkt, dass die Chemie in der Band echt passt. Besonders Belgien und die Niederlande haben uns gefallen. Aber auch Hamburg oder Paris. Wir haben da viel über den weiteren Weg der Band geredet, drauf getrunken und drüber gefeiert. Neue Ideen gesammelt, viel Songwriting und einfach mal bisschen die Seele baumeln gelassen“, lautet ihr komprimiertes Reisefazit.

Das Quartett kennt sich also sehr genau: Jeder in der Gruppe wisse, was er zu tun habe. „Wir sind ein eingespieltes Team.“ Die oberste Prio habe dabei immer die Verbesserung der Dinge. An jedem Song werde hart gearbeitet, die eigenen Fähigkeiten versucht, stets weiterzuentwickeln. „Wir befinden uns immer in einem Prozess. Es ist da immer so ein permanenter Ideenaustausch, dass jeder mitredet macht uns vielleicht zu einer besonderen Band. Das Gefühl, Leute glücklich zu machen und auch zum Nachdenken zu bringen, begeistert uns sehr.“ Schwache Kompromisse gebe es bei ihnen daher nicht. Sie wollen das bestmögliche Resultat aus jeder Situation herausholen. Kein Wunder, dass da immer wieder auch ganz neue Sachen ausprobiert werden.

 

Wir denken uns Dinge aus, die sich andere nicht trauen würden

Wem das zu ambitioniert oder vielleicht gar zu „stressig“ klingt, der sei sofort beruhigt: „Wir sind in der Hinsicht total entspannt und wohl so verrückt, dass wir uns Sachen ausdenken und durchziehen die sich andere vielleicht nicht trauen würden. Wir wollen uns abheben und anders sein - aber das Musikalische steht immer im Vordergrund.“

Dass sie nun bei „local heroes“ mitmischen, finden sie „ziemlich cool“. „Als wir davon erfahren haben, waren wir in Hamburg und haben das dann ordentlich gefeiert“, sagen „Zoxx“. Und noch mehr: „Bis jetzt war Local Heros für uns einen super Pusher und jede Menge gute Laune. Wir freuen uns dort live zu performen! Es ist nämlich eine schöne Gelegenheit zu zeigen, was man kann und die Möglichkeit, neue Musiker kennenzulernen.“

 

Ein local hero muss die Bühne nutzen und auch mal provozieren

Wer oder was für sie ein „local hero“ ist, darüber hat sich das Quartett natürlich bereits Gedanken gemacht. Ihrer Ansicht nach sei das wohl die Band, die am meisten mit ihrer Musik überzeugen könne. „Eine frische Alternative zum Einheitsbrei und einfach mal was Neues, Ehrliches.“ „Schmutzki“ zum Beispiel, die 2013 den Gesamtsieg des Wettbewerbs in Salzwedel abräumten, seien ihrer Meinung nach so eine „Hammerband“. Sie seien „locker, verrückt und machen echt gute Musik“. Ergo: „Ein Local sollte einfach mit seiner eigenen Art und Weise begeistern können. Der Hero sollte zeigen, dass er mit seiner Musik den Gedanken des Wettbewerbs widerspiegeln kann. Keine sinnlosen Texte oder blöde Tiraden gröhlen, sondern auch mal für wichtige Themen wie gegen Ausländerfeindlichkeit einstehen und die Bühne nutzen. Gänsehaut produzieren!“ Natürlich wären auch Showelemente schön, die „einen vom Hocker hauen“.

„Zoxx“ haben übrigens ebenfalls Erfahrung auf dem Gebiet der Wettbewerbe. Am augenfälligsten gestaltet sich für sie jedoch der Unterschied in der Spielzeit. Einmal dürfe man nur 20 Minuten spielen und einmal schon 45. Das Publikum ändere sich auch immer sehr stark, je nachdem, welche Band aus der Region komme. Scheu haben die Vier allerdings keine: „Wir haben auch schon vor ganz vielen Metal Fans gespielt - war aber auch cool.“ Unterschiedlich falle oft auch die Jury aus. Für die Band selbst ein wichtiger Faktor. Denn genau von der wolle man schließlich etwas lernen. Ratschläge, gute Tipps – alles gelte es aufzusaugen. Dass das nicht immer klappt, haben „Zoxx“ aber auch schon erfahren müssen.

 

Hammelburg darf sich auf jede Menge Überraschungen freuen

Nach Hammelburg fahren sie aber unvoreingenommen „Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik, aber auch über jedes dicke Lob“, so die jungen Musiker. Derzeit proben sie intensiv an einer ganz neuen Setlist. Obendrein gibt es neues Equipment, einen neuen Proberaum sowie einen Neuzugang für Synthesizer und Technik. Jede Menge Überraschungen sind also schon jetzt vorprogrammiert.

Ganz sicher hält die Zukunft für „Zoxx“ noch so einige mehr bereit. Vielleicht erfüllt sich auch der ein oder andere Traum. Sich einmal die Bühne mit „OK Kid“, Thees Uhlmann, aber auch Giganten wie „Kings Of Leon“, „Alt J“ oder den „Arctic Monkeys“ zu teilen, das wäre schon eine grandiose Sache. Für die kommenden Jahren wünschen sie sich allerdings nur eines: „Wir wären einfach gerne glücklich und gesund, wollen weiter Musik machen und das Leben genießen.“

 

Text: Nicole Oppelt

ZOXX
(Indie / Alternative aus Straubing)

LINKS:
www.bands.local-heroes.de/zoxx
www.zoxxmusic.com

 

 
 

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