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Die Musikinitiative Hammelburg e.V. beging das Fest 2014 gleich mit drei Veranstaltungen
(Foto: Musikini)
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Das Weihnachtsangebot im Wasserhaus war in diesem Jahr so dicht, wie schon lange nicht mehr. Zum dritten Mal läutete der Verein die Feiertage mit einer nicht ganz ernst gemeinten Revue zum Weltuntergang ein. Nach dreijähriger Pause öffneten die Organisatoren obendrein erstmals wieder an Weihnachten die Pforten. Abgerundet wurden die „Feierlichkeiten“ von der traditionellen „X-Mas-Party“. Dem lautstarken musikalischen Weihnachtsruf waren gleich mehrere Hundert Menschen gefolgt.


(Foto: Musikini)

 

Besinnlich, tanzbar, kreativ: Diese Attribute beschreiben wohl am besten, was sich in der vergangenen Woche vor den Toren Hammelburgs zugetragen hat. Die Musikini bot zum Jahresende mannigfaltig Gelegenheit, das Fest nicht nur mit der Familie, sondern auch ausgelassen mit Freunden und Bekannten zu verbringen. Eingefleischte Musikfans hatten sich den 20., 24. und 26. Dezember schon seit Monaten im Kalender vorgemerkt. Pünktlich zum Start in die Feierlichkeiten stand die erste Schar nun auch parat, um den so genannten „Doomsday's Eve – Die Weihnachtsrevue Part III“ mit ihren Gastgebern „Manche mögen Tofu-Tigers“ standesgemäß zu begehen.

 

Mammut-Programm mit „Spiel, Spaß und Tuba“

„Die Leute die da waren, hatten auf jeden Fall ihren Spaß und sind auf ihre Kosten gekommen“, freuten sich die Gastgeber nach dem erfolgreichen Auftakt. „'Mr. Moschelini' hat den Abend gewohnt charmant eröffnet, anschließend animierten der Schwärzelbacher Dinu samt Verstärkung am Cajon als 'Black River City Boys' zum Mitsingen.“ Das Highlight der „Doomsday's Eve“-Nacht könnte aber durchaus der Unplugged-Auftritt der „Sockenbrötchen“ zum zehnjährigen Bestehen von „Sockenbrot“ gewesen sein, die mit ihrem neuen „Smash-Hit“ „Ohne Kot schlaf ich heut Nacht nicht ein“ die Stimmung zum Kochen gebracht hätten, so die Organisatoren. Vierte im Bunde der musikalischen Gäste waren „The Brief Kicks“ aus Würzburg, die handwerklich guten Bluesrock boten, „der einfach Spaß machte“. Abermals beschlossen die Gastgeber „Manche mögen Tofu-Tigers“ mit einem Mammut-Programm aus „Spiel, Spaß und Tuba“ den wirklich gelungenen Abend, der nicht nur nach Ansicht der Organisatoren „noch lange in Erinnerung bleiben wird“.


(Foto: Musikini)

 

Selbiges könnte durchaus auch für die nachfolgende Veranstaltung gelten: Unter dem Motto „Nach der Bescherung ist vor der Bescherung...“ wurde nur vier Tage später eine alte Tradition unter neuen Vorzeichen wiederbelebt. Drei Jahre fiel der einst so beliebte „Heilig DJ-Abend“ der Musikini aus. Mit der neuen regionalen Formation „Bei die Omma“ gelang der Neustart mit Bravour. Die beiden Sängerinnen Larissa Hoppe und Liane Vierheilig boten bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt im Wasserhaus gemeinsam mit ihren Bandkollegen, dem Gitarristen Leander Vierheilig, Keyboarder Michael Schneider, Bassist Peter Kaiser und Schlagzeuger Burkhard Fenn einen echten Rundumschlag durch sämtliche musikalischen Genres. Die Songs von Kool and the Gang, Adele, Pink, Lady Gaga, AC/DC oder auch Rage against the Machine gingen dem Publikum sofort in die Beine und sorgten sicherlich dafür, dass die ein oder andere zuvor angefutterte Kalorie sofort wieder von den Hüften verschwand.


(Foto: Musikini)

 

Abgerundet wurde der sehr gut besuchte Heilige Abend im Wasserhaus von einer wunderbar festlichen Dekoration, die den familiären Charakter des Konzertes gekonnt unterstrich. „Sowohl das Publikum als auch die Band konnten im Nachhinein sagen: Weihnachtlicher war Weihnachten noch nie!“, fasst Organisator Burkhard Fenn zusammen. Für ihn und seine Bandkollegen hätte die Nacht wohl nicht besser laufen können. Ihr Experiment zum Fest war geglückt: „Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut die alten Klassiker auch beim Jungvolk ankommen“, so der einstige Musikini-Vorstand.

 

„Mixed Pickles“ ließen sich auch diesmal nicht lumpen

Last but not least stand die Mega-Party des Jahres an. Wie in jedem Jahr, so zog die „X-Mas-Party“ auch diesmal gleich mehrere Hundert Gäste auf das Areal der Musikini. Die „Mixed Pickles“ ließen sich natürlich nicht lumpen und boten den Gästen ein abwechslungsreiches Programm in bunt gemixten Formationen. Hits wie „Kumba Yo!“ der Guano Apes, Biffy Clyros „Mountains“, Lordis „Hard Rock Hallelujah“, „Spacelord“ von Monster Magnet oder Green Days „Basket Case“ sorgten für lautstarke Publikumschöre und so manches Aha-Erlebnis, wenn sich die jungen Musiker etwa in Sachen Kostümierung so einiges einfallen ließen.


(Foto: Musikini)

 

„Für uns ist die 'X-Mas-Party' ein wunderbarer Jahresabschluss gewesen“, ziehen die beiden Vorstände Daniel Wolf und Sean Miller Bilanz. Mit dieser „musikalischen Stimmungslawine“ schließe sich der Kreis. Jetzt hoffen sie gemeinsam mit der erst vor wenigen Wochen neu gewählten Vorstandschaft auf einen schwungvollen Start in die anstehende Saison. „Es wäre schön, wenn sich die weihnachtliche Euphorie noch etwas länger halten und vor allem nachhaltig auf die jungen Leute in der Gegend übertragen würde“, so die beiden Männer. „In unseren Probenräumen sind jederzeit herzlich gerne neue Formationen willkommen. Und auch hinter den Kulissen der Musikini kann tatkräftig 'mitgewerkelt' werden.“


(Foto: Musikini)

 

 

Heimspiel 2015: Spaß am Spiel ist das Einzige, was zählt

Für die kommenden Wochen kehrt nun aber erst einmal Ruhe ins Wasserhaus ein. Der letzte Weihnachtsglitzer wird ausgekehrt und das Haus für die erste Veranstaltung 2015 wieder auf Vordermann gebracht. Am 31. Januar, ab 20 Uhr, lockt dann das „Heimspiel“ und damit eine neuerliche Präsentation der aktuellen Musikini-Bands. „Dirty Blues Rock trifft hier auf Punk Rock, Nonsense-Gitarrenpop mit Tuba und tiefgründigen Texten besteht neben Electrorock. Dazu noch ein gutes Pfund Depressive Black Metal und fertig ist der bunte Musikini-Heimspiel-Mix“, freut sich die Vorstandschaft schon jetzt auf ein Wiedersehen mit ihren Musikern und Gästen. Anders als in den Jahren zuvor, soll die liebgewonnene Tradition diesmal ganz ohne Wettbewerbsdruck vonstatten gehen. „Die kritischen Geister bleiben zuhause. Spaß am Spiel ist das Einzige, das für die 'Illustrators', 'The Poor Devils', 'Henfald', 'Manche Mögen Tofu-Tigers' und 'Gozer' zählt“, sind sie vom etwas anderen Konzept des Jahres 2015 überzeugt. „Dass das auch ohne Jury und Stimmzettel spannend werden dürfte, haben unsere Musikerinnen und Musiker schon ein ums andere Mal bewiesen. Mit so manchem stilistischen Drahtseilakt, wildem Kreischen, tanzenden Menschen und wehenden Mähnen konnten sich die Truppen unterschiedlichster Couleur zuletzt empfehlen. Welche „Schippen“ sie 2015 'draufpacken', das wird jetzt noch nicht verraten.“

 

Text: Nicole Oppelt

 
 

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